Pflegehilfskraft-Kurs – Qualifizierung zum Ein- oder Wiedereinstieg

Plant man nach einer gewissen Auszeit den Wiedereinstieg in den Beruf, kann man sich mit Kursen oder Lehrgängen auf den aktuellen Stand bringen. Dabei wird gerade im Bereich Pflege ein breites Spektrum an Qualifizierungsmaßnahmen bereit gestellt. Auch Angehörige von pflegebedürftigen Menschen können von diesen Kursen profitieren. Hoher Bedarf besteht nicht nur an examinierten Fachkräften, sondern man hat auch als Pflegehilfskraft genügend Auswahl unter verschiedenen Arbeitgebern. Eine Ausbildung in dieser Richtung eignet sich zum Beispiel als Vorbereitung für einen späteren Pflegeberuf, und kann beim Einstieg in diesen Berufszweig äußerst nützlich sein.

Während der Ausbildung, die in Unterrichtseinheiten unterteilt ist, wird sowohl theoretisches, als auch praktisches Wissen vermittelt. Am Ende einer Ausbildung steht eine Prüfung. Zum Beispiel besteht die theoretische Unterrichtseinheit aus etwa hundert bis hundertzwanzig Stunden, das anschließende Praktikum, das in Pflegeeinrichtungen stattfindet, in der Regel aus etwa achtzig Stunden. Als Pflegehilfskraft kann man in der häuslichen Pflege arbeiten oder auch in Sozialstationen. Interessiert man sich für einen solchen Kurs, kann man sich vorab bei den jeweiligen Anbietern informieren. Über deren Websites erfährt man üblicherweise, wie sich der Unterricht zusammensetzt und wann er stattfindet, oder welche Lehrgangskosten entstehen. Denn oft kann man die Kurse nicht in Vollzeit absolvieren, weil man einen Job ausübt und auf berufsbegleitende Maßnahmen angewiesen ist. In dem Fall finden die Lehrgänge abends oder an den Wochenenden statt. Der Samstag dient dabei häufig als Tag, an dem praktische Kenntnisse vermittelt werden.

Im Anschluss an die Prüfung zur Pflegehilfskraft verfügt man über Wissen zur hauswirtschaftlichen Versorgung, Körperpflege oder Medikation von Arzneien. Auch Arbeiten wie Blutdruckmessen werden unter entsprechender Aufsicht gelehrt. Wer also bereits vorhandene Kenntnisse auffrischen möchte und einen Wiedereinstieg plant, kann zum einen seine Fertigkeiten vertiefen, zum anderen kann man sich ohne berufsbezogene Zugangsvoraussetzungen zur Pflegehilfskraft ausbilden lassen. Natürlich sollte eine hohe Sozialkompetenz, Geduld und Belastbarkeit vorhanden sein. Die Bereitschaft, an Wochenenden oder Feiertagen zu arbeiten, ist ebenfalls von Vorteil.

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